Junge Europäische Föderalisten in Jena

Europa-Frühstück

Verfasst von jenajef am Januar 19, 2010

Die JEF Thüringen hatte am 16.01.10 zum ersten Landestreffen im neuen Jahr nach Erfurt eingeladen. Neben Mitgliedern aus Erfurt waren auch Leute aus Jena und vom Bundesvorstand aus Stuttgart anwesend.

Begonnen wurde mit einem ausgiebigen Brunch in geselliger Runde. Anschließend leitete der Landesvorsitzende Marc Schleicher die Thematik des Treffens mit einer kurzen Begrüßung ein.

Im Fokus stand der letzte Leitantrag des JEF-Bundesvorstandes, welcher während des Bundeskongress im Oktober 2009 in Weinheim beschlossen wurde. Genauer ging es um die Forderungen in Abschnitt A: „Die Institutionen der Europäischen Union: Für einen föderalen Aufbau Europas“. Der Leitantrag ist online einzusehen.

Leitanträge des Bundesvorstandes sollen in den regionalen JEF-Verbänden als Orientierung dienen und zur Diskussion anregen. Von dieser Möglichkeit machten die Anwesenden regen Gebrauch. Zum Vorgehen wurde beschlossen in Gruppen den Status Quo der 3 wichtigsten EU-Organe zu erarbeiten und dann die konkreten Forderungen der JEF gegenüber zu stellen.

So beschäftigte sich die erste Gruppe mit dem Europäischen Parlament, die zweite mit der Europäischen Kommission und die dritte mit dem der Rat der EU (auch Ministerrat).


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Die Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden gemeinsam ausgewertet sowie Pro- und Contra-Meinungen diskutiert. Jeder Teilnehmer konnte hierbei sein Wissen über die politischen Organe der EU erweitern und vor allem verschiedene Sichtweisen bezüglich der künftigen Ausrichtung der EU kennen lernen.

Allen war bewusst, dass grundlegende Entscheidungen in der Europäischen Union anstehen um auch in den kommenden Jahren eine handlungsfähige Staatengemeinschaft zu bilden. Mit diesem Landestreffen wollte die JEF-Thüringen ihren Beitrag dazu leisten.

Sascha Brose

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Die JEF erobert das Radio

Verfasst von jenajef am Januar 12, 2010

Die Jef hat anlässlich der Klimakonferenz im Dezember eine einstündige Radiosendung, gemeinsam mit Europe Direct Informationszentrum in Jena produziert. Die Redebeiträge könnt ihr euch hier anhören!

1. Teil: Schwierigkeiten im Vorfeld Kopenhagens

2. Teil: Kyoto und die darauffolgende EU-Politik

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Schwedische Tage in Jena

Verfasst von jenajef am Dezember 21, 2009

Ein schwedisches Essen, ein schwedischer Sprachkurs, ein schwedischer Filmabend, eine schwedische Diplomatin, ein schwedisches Volksfest und der spanische Botschafter…die JEFer aus Jena haben ein buntes Programm aufgeboten und damit dem nordeuropäischen Land fast eine ganze Woche gewidmet. Aber warum gerade Schweden und wieso war deswegen der spanische Botschafter zu Gast in Jena?

Hintergrund ist die aktuelle EU-Ratspräsidentschaft der Schweden. Von Juli bis Dezember 2009 hatte Schweden die halbjährlich alternierende EU-Ratspräsidentschaft inne und dies nahmen sich die JEF als Anlass, dass Land politisch und kulturell genauer zu betrachten. Da es jedoch schwierig war, beide Aspekte in eine Veranstaltung zu bringen, entschlossen wir uns, eine kleine Veranstaltungsreihe zu organisieren und „Schwedische Tage“ in Jena auszurufen. Nach einer größeren Ideensammlung wählten wir unterschiedliche Veranstaltungsmöglichkeiten aus, um unseren Anspruch, das Land politisch als auch kulturell den Interessierten näher zu bringen, gerecht zu werden. Bevor dies jedoch in Angriff genommen werden konnte, bestand zu Beginn der Schwedischen Tage die Möglichkeit, sich in der Mensa mit einem typisch schwedischen Gericht, Kartoffelauflauf mit Matjes, zu stärken und auf die kommenden Ereignisse einzustellen.

Ein schwedischer Sprachkurs und im Anschluss Pipi Langstrumpf

Am selben Tag boten die JEF einen schwedischen Sprachkurs an, bei dem Fr. Dr. Rosemarie Schmidt, Lehrbeauftragte des „Svenska Institutet“, eine kurzweilige Einführung in die schwedische Sprache gegeben hat. Neben Grundlagen der Sprache wurden in der vorweihnachtlichen Zeit schwedische Weihnachtslieder gesungen und um einen imaginären Weihnachtsbaum getanzt. Nach dem Sprachkurs bestand die Möglichkeit, bei einem Filmabend im Kulturbahnhof sich mit Hilfe von Pipi Langstrumpf zurück in die Kindheit versetzen zu lassen. Die Kunstfigur, geschaffen durch die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren, gehört auch bei uns in Deutschland zu einem festen Bestandteil in der Kindheit und wurde von uns als ein Beispiel dafür gewählt, wie die schwedische Kultur in unser aller Leben präsent ist.

Eva Sundquist, Schwedische Botschaftsrätin

Am folgenden Tag wurde es dann politisch. Da wir uns die schwedische EU-Ratspräsidentschaft als Anlass für die Veranstaltungsreihe genommen haben, sollte eine Veranstaltung auch ihr gewidmet sein. Wir waren sehr erfreut, Frau Eva Sundquist von der schwedischen Botschaft für ein Resümee der schwedischen Ratspräsidentschaft gewonnen zu haben. Gemeinsam mit mehreren Interessierten diskutierten wir nach einem halbstündigen Input-Referat über eine Stunde über unterschiedlichste Themen der Präsidentschaft. Ein wichtiges Thema war – natürlich – der Klimawandel und seine Folgen. Frau Sundquist wies darauf hin, dass die Ergebnisse des Weltklimagipfels zunächst abgewartet werden müssten, bevor man ein Fazit zu diesem Thema ziehen könne, dennoch lies sie nicht unerwähnt, dass der schwedische Ministerpräsident, Fredrik Reinfeldt, das Thema Klima bei jedem internen und externen Treffen der EU auf der Agenda hatte und mit vielen Nationen darüber gesprochen habe. Die EU müsse in Sachen Klimawandel tonangebend sein, da sie über viele reiche Länder verfüge. Ein weiteres Thema war die Wirtschafts- und Finanzkrise. Die schwedische EU-Ratspräsidentschaft versuchte, die Folgen der Krise möglichst einzugrenzen und Europa wieder handlungsfähig zu machen, nicht zuletzt deswegen, weil auch Schweden als exportorientierte Nation unter der Krise gelitten habe. Bei diesem Thema war die Botschaftsrätin mit dem Erreichten zufrieden. Durch neue EU-Behörden, einer Bankenaufsicht und eine Begrenzung der Boni sei insgesamt eine bessere Umgebung für Banken geschaffen worden. Als weiteren Erfolg verbuchte Eva Sundquist auch die Ratifizierung des Lissabonner Vertrages und die Besetzungen der neugeschaffenen EU-Posten. Die Etablierung des Stockholmer Programmes, einem mehrjährigen Programm zur Abstimmung einer besseren gemeinsamen EU-Politik, würdigte die Schwedin und wies darauf hin, dass dieser Prozess nun von den folgenden Präsidentschaften fortgesetzt werden müsse. Weitere Themen, wie eine Einführung des Euro in dem skandinavischen Land und die Afghanistanpolitik sowie die Ostseestrategie des Landes und der positiven Einstellung der Schweden gegenüber einer weiteren EU-Erweiterung wurden anschließend diskutiert. Einen Konsens zwischen dem Publikum und der Botschaftsrätin gab es abschließend bei dem mangelnden EU-Wissen vieler Bürger, sowohl in Schweden als auch in Deutschland. Dies müsse verbessert werden um die Akzeptanz der EU in der Bevölkerung zu steigern. Einem Punkt, dem die JEF mit ihrer politischen Arbeit ebenfalls unterstützen.

S.E. Rafael Dezcallar de Mazarredo, Spanischer Botschafter

Da die JEF nicht nur den Blick zurück werfen wollten sondern auch einen Blick nach vorn, war der spanische Botschafter, S.E. Rafael Dezcallar de Mazarredo, in Jena zu Gast. Das Königreich Spanien wird ab Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen und somit das erste Land sein, das eine vollständige Ratspräsidentschaft unter dem Lissabonner Vertrag samt der neuen Ämter durchführen wird. Ein Gerangel zwischen den Ämtern um die Kompetenzen befürchtet der Botschafter dabei aber nicht. Stattdessen gab er als ein Ziel an, bei der Ausgestaltung der neuen Ämter mitzuwirken. Die Finanz- und Wirtschaftskrise wird auch die spanische EU-Ratspräsidentschaft beschäftigen. Jedoch sei die EU durch eine starke Organisation der nationalen Exit-Strategien und durch die gestärkte Bankenaufsicht gut aufgestellt. In diesem Zusammenhang erwähnte der Spanier, dass der Umweltschutz und die Klimagesetzgebung ein wesentlicher Schwerpunkt der Ratspräsidentschaft sein würden. Stolz merkte er an, dass Spanien, neben Deutschland, bei den erneuerbaren Energien an der Weltspitze liege und dies im Mai 2010 in die Konferenz zur Sicherheit der Energieversorgung einflöße. Spanien sieht die EU politisch und kulturell in einer Vorreiterrolle, weswegen die EU eine zentrale Rolle in den internationalen Beziehungen einnehmen müsse. Neben der Verbesserung der transatlantischen Beziehungen will Spanien auch die EU-Russland-Beziehungen verbessern. Als weiteren Punkt lobte der Botschafter die Form der Mittelmeerunion. Dieses Projekt, das maßgeblich durch Spanien  und dem Barcelona-Prozess vorangetrieben wurde, sei das einzige Forum, in dem die arabischen Staaten des Mittelmeerraums mit Israel an einem Tisch säßen. Ein letzter zentraler Punkt war der Einsatz Spaniens für die fortschreitende Integration Europas. Dabei wolle das Land sowohl die Aufnahmebedingungen gegenüber den Balkanländern verbessern als auch die Aufnahme Islands vorantreiben. Im Bezug auf die Türkeifrage stellte er fest, dass die EU sich gegenüber einer etwaigen Aufnahme der Türkei den Ausgang halten müsse.

Insgesamt will Spanien im Zuge der kommenden EU-Ratspräsidentschaft die die europäische Idee wiederbeleben und die EU voranbringen. Wir werden die Entwicklungen aufmerksam beobachten und die Ankündigungen des Botschafters an ihnen messen.

Lucia-Fest

Als krönenden Abschluss holten die JEF das Lucia-Fest, ein traditioneller schwedischer vorweihnachtlicher Brauch, nach Jena. Dieses Fest wird alljährlich am 13. Dezember gefeiert und ist der heiligen Lucia gewidmet. Sie soll, der Legende nach, armen Leuten auf Syrakus in der Nacht Speisen gebracht haben. Da die Armen in Höhlen hausten und die Lucia beide Hände voll mit Körben hatte, setzte sie sich einen Kerzenkranz auf den Kopf, der ihr den Weg zeigte. Dieser Legende folgend ist die heilige Lucia noch heute die Lichtbringende, im Gedenken an die guten Taten. Alljährlich wird in jedem schwedischen Ort eine Lucia gewählt. Ebenso verkleiden sich in den Familien die jeweils jüngsten Töchter als Lucia und bereiten ihrer Familie das Frühstück. Gemeinsam mit der Lucia werden Jungfern und Sternenknaben in weißen Gewändern ausgesucht, die in der angeblich längsten Nacht (um den 13. Dezember) das Licht bringen. Im Zuge dieser Zeremonie wird gesungen und getanzt sowie ein traditionelles Safrangebäck gegessen. Die JEF veranstalteten dieses schwedische Volksfest als Höhepunkt der Schwedischen Tage in Jena. Nach einer gemütlichen Weihnachtsgeschichte rund um die Lucia wurden die Lucia, die Jungfern und die Sternenknaben aus den Reihen der Gäste ausgesucht und im Anschluss die Zeremonie mit Kostümen, Kerzen und Weihnachtsmusik durchgeführt.

Das Lucia-Fest war ein würdiger Abschluss für die Veranstaltungsreihe, in Folge derer die JEF die schwedische Kultur und Politik den Interessierten näher gebracht haben.

Marc Schleicher (JEF Jena)

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Die Jenaer JEFer leisten Öffentlichkeitsarbeit

Verfasst von jenajef am Dezember 8, 2009

Am Samstag dem 28. November betrieben die JEFer der Hochschulgruppe Jena und die Mitarbeiter des „Europa direkt“ Büros in Jena einen Stand und informierten die interessierten Bürger über Europa. Außerdem wurde wieder das Europaquiz der JEF angeboten und für die kleineren Europabürger gab es Weihnachtsausmalen und Kekse.

Die ausgemalten Weihnachtsbilder wurden am folgenden Montag am Weihnachtsstand der JEF auf dem Campus der FSU von Studenten unter dem Moto „Dein Wunsch von Europa“ beschrieben. Die Themenpalette reichte von allgemeinen Wünschen, wie: Frieden (auch in der humorigen Cineasten Version: „Ich wünsche mir härtere Bestrafung bei Verstößen gegen Bewährungsauflagen … und: Weltfrieden“ =Sandra Bullock in “Miss Undercover”), eine Verfassung und ein Entwicklung zum europäischen Staat, weniger Steuern, mehr Gleichberechtigung (auch für Männer), mehr Demokratie und Transparenz, weniger Arbeitsplatzkonkurrenz und einen Text für die Europahymne. Aber auch Wünsche mit Bezug auf aktuelle Themen waren vertreten, z.B. kein Minarett-Verbot in der EU, neue Mitglieder (besonders: Albanien), bessere Bildungsmöglichkeiten, einen toleranten, weltgewandten deutschen EU-Kommissar, alles Gute für die neue Kommission und ein frohes Weihnachtsfest für alle europäischen Familien.

Außerdem gab es gratis Kekse und Tee, dazu jede Menge Infos über Europa und die Arbeit der Hochschulgruppe. Abgerundet wurde das vorweihnachtliche Erlebnis mit einem Erinnerungsfoto mit dem JEF- Weihnachtsmann, das den Interessierten per Mail zu geschickt wurden.

Die JEF Jena möchte sich an dieser Stelle bei allen engagierten Mitgliedern, Freunden, Verwandten und Europa-Sympathisanten für die Unterstützung, die Leihgaben und die Mitarbeit bedanken, besonderer Dank gilt der Grisson deBeuklyn GmbH für ihre großzügige Sachspende. Ihnen allen wünschen wir ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

geschrieben von Gesine

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Pro / Kontra – Was denn nun?

Verfasst von jenajef am November 23, 2009

Gestern, am 20.11, fand das erste Landestreffen der JEF-Thüringens statt, bei dem wir ganz konkret inhaltlich arbeiten und unsere Kenntnisse vertiefen wollten.  Da es außerdem viele JEFerInnen gibt, die mit unserem Projekt „EUre Debatte“ (eine Projektidee der JEF, um SchülerInnen an Europa heranzuführen) noch keine Berührungspunkte hatten,  dachten wir, schlagen wir doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe und führen eine solche Debatte durch. Das Thema lautete: Ist die EU demokratisch?

Zu dem Treffen kamen dann auch 15 JEFerInnen aus Erfurt und Jena zusammen. In zwei Gruppen wurden erstmal  Pro und Contra Argumente gesammelt. Gibt es Gewaltenteilung auf europäischer Ebene? Hat das europäische Parlament genügend Kompetenzen? Ist der Kommissionspräsident eigentlich demokratisch legitimiert? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft auf europäischer Ebene? Auf solche und andere Fragen wurden Antworten gesucht.

Dann kamen die Gruppen zusammen und es wurden in einer hitzigen Diskussion die Argumente ausgetauscht.  Beide Seiten schlugen sich tapfer und verteidigten „ihre“ Position aufs Härteste.  Das Fazit der Diskussion war dann, dass man sich erst auf einen Demokratiebegriff einigen muss mit dem man Europa bewerten kann.  Und vielleicht hat Demokratie andere Erscheinungsformen auf europäischer Ebene als auf nationaler?

Den Abend ließen wir dann noch gemütlich bei einem gemeinsamen Essen ausklingen, bevor sich die JEferInnen auf dem Heimweg machten um neue Pläne für JEF zu schmieden.

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Linda Monsees

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Die JEF geht zurück an die Grundschule ;)

Verfasst von jenajef am November 20, 2009

Drei JEFer unterrichteten am Freitag den 13. November in der Europagrundschule Friedrich-Schiller in Jena. Doch es sollte kein unglücklicher Freitag für zwei vierte Klassen werden.

Wir drei JEFer hatten die Aufgabe der bunten Rasselbande zu erklären, was die EU ist, wozu sie überhaupt da ist und wie ihre drei wichtigsten Organe – Rat der EU, Kommission und das Europäische Parlament- funktionieren und das in nur jeweils 45 Minuten. Europa einmal kinderleicht!

Als Einstieg spielten wir das bekannte Ratespiel 1, 2 oder 3, aber natürlich mit europäischen Fragen. Danach gab es eine kurze Erklärung zur EU und sofort ging es weiter mit einem Stationsbetrieb, wo die wissbegierigen Kleinen Aussagen zu den Organen zuordnen sollten.

Nach den zwei Stunden mussten wir leider wieder gehen, aber die Klassen haben sich eine Wiederholung gewünscht. Mal sehen, vielleicht klappt das sogar noch einmal. Wir sind jederzeit wieder dabei :)

Dass die EU gar nicht so schwer ist, konnten wir an diesem frühen Morgen in der Grundschule wieder einmal beweisen, sie ist sogar kinderleicht ;)

Anita Koch

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Europa soll mit den Menschen zusammenwachsen

Verfasst von jenajef am Oktober 25, 2009

Am Mittwoch, den 21 Oktober, fand eine Veranstaltung über den Lissabons Vertrag in der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt.

Auf Einladung der Hochschulgruppe Junge Europäische Föderalisten (JEF Jena) und des Landesverbands der Europa-Union in Thüringen hielt Prof.Dr. Matthias Niedobitek (TU Chemnitz) einen Vortrag zum Thema “Quo Vadis EU? Der Weg der EU nach dem irischen Referendum”.

In entspannter sowie auch familiärer Runde begrüßte uns Marc Schleicher (Landesvorsitzender der JEF Thüringen). Nach einem Überblick bezüglich Irlands Geschichte in der EU und einigen Eindrücken von den Referendumskampagnen, die von Anita Koch präsentiert wurde, übernahm unser Gast Prof.Dr. Matthias Niedobitek die Stafette.

Er erläuterte die nächste Schritte der EU, nämlich das Inkrafttreten des Vertrags von Lisabon, sowie auch die Anwendung der institutionellen Bestimmungen des Vertrags. Außerdem löste Herr Niedobitek schnell auch die konstitutionelle Stabilisierung des Integrationsprozesses. Was die Auswirkungen des Lissabons Vertrags auf die Integrationsprozess und die bevorstehende  Erweiterungen der Union anbelangte, wurde heiß und voller Interesse diskutiert.

Sehr interessant waren auch Herr Niedobitek Erläuterungen zur Pfadabhängigkeit (auch als business as usual bezeichnet) des Integrationsprozesses.

Weitere interessante Aspekte, Fragen und Redebeiträge entwickelten sich um politische Entscheidungen, die das Leben jedes Einzelnen betreffen; die Europäische Einigung, die sowohl großartige Chancen, als auch Risiken bringt.

Es war ein sehr interessanter und gelungener Abend.

Marisa Janku

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Dein Stift für Europa

Verfasst von jenajef am Oktober 22, 2009

Der tschechische Präsident Václav Klaus ist der letzte Widerständler gegen den Reformvertrag von Lissabon in der EU. Eine erfreuliche Nachricht kam aber letzten Samstag aus Prag, denn er deutete an, seinen Widerstand aufzugeben. Damit er es sich nicht anders überlegt und eventuell keinen Stift zum Unterschreiben zur Hand hat, haben wir (JEF Thüringen) ihm sicherheitshlaber zwei Stifte geschickt.

Die Aktion ist eine Initiative der JEF Österreich. Wer mehr wissen will, kann hier nachlesen.

Anita Koch (JEF Jena)

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Markt der Möglichkeiten

Verfasst von jenajef am Oktober 22, 2009

Der „Markt der Möglichkeiten“ lockte am 07. Oktober 2009 viele neue Studenten und Interessierte ins Foyer der Jenaer Universität. Die JEF Jena nutzen diese Gelegenheit, um sich mit einem optisch ansprechenden Stand den jungen Studenten zu präsentieren. Mit umfangreichen Informationsmaterial sowie leckeren Sternenplätzchen und dem bewährten EU-Quiz machten die JEFer auf sich aufmerksam und stießen auf reges Gegeninteresse. Viele Europainteressierte nutzten die Chance, um mit uns in Gespräch zu kommen. Themen wie der Lissabon-Vertrag oder die Aufnahmechancen der Türkei in die EU wurden ebenso diskutiert wie einfache Uni-Alltag-Fragen, für die wir natürlich ebenfalls mit Rat zur Seite standen. Mit über 30 Namen auf unserer E-Mail-Liste zeigten sich erfreulich viele Menschen interessiert an unserer Arbeit. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen…

Marc Schleicher (JEF Jena)

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Klausurtagung und Landesversammlung JEF-Thüringen

Verfasst von jenajef am Oktober 19, 2009

Von Samstag, den 10. Oktober bis Sonntag, 11. Oktober trafen sich die aktiven Mitglieder des JEF-Thüringen Landesverbands zu ihrer alljährlichen Landesversammlung und ihrer 2. Klausurtagung in Erfurt.

Samstag um zehn Uhr ging es los. Da sich viele Mitglieder aus Jena und Erfurt untereinander noch nicht kannten, begann die Klausurtagung mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Danach wurden erstmal eifrig Ideen und Vorstellungen für die Arbeit im nächsten Jahr gesammelt. Auch über Punkte, mit denen wir, die Mitglieder und der Vorstand, noch nicht so zufrieden waren, wurden besprochen und diskutiert. Was uns allen wichtig war: Noch mehr Kooperation zwischen den Kreisverbänden! So wollen wir im nächsten Jahr weiter zusammenwachsen und mehrere Projekte gemeinsam durchführen. Auch inhaltlich wollen wir uns weiter profilieren und noch mehr „kopflastige“ Veranstaltungen organisieren, von denen hoffentlich alle profitieren können. Also macht euch auf einiges gefasst!

Am späten Nachmittag gab es dann eine kurze Einführung in das Thema Projektmanagment: unentbehrliches Wissen für alle echten JeferInnen. Abends klang der Tag noch gemütlich in der Erfurter Altstadt aus.

Am Sonntag ging es dann auch sofort weiter mit den Wahlen zum neuen Landesvorstand. Marc Schleicher (Vorsitzender), Linda Monsees (Stellv. Vorsitzende), Gesine Teich (Schatzmeisterin), Anita Koch (Beisitzerin), Martin Ritter (Beisitzer) und Julia Borries (Beisitzerin) wurden neu gewählt und werden die Jef-Thüringen im neuen Jahr als Vorstand begleiten. Gut gelaunt und hoch motiviert löste sich die Versammlung dann am Mittag auf.

Dass dem so war, verdanken wir vor allem Julia und Anika, die so tolle Suppen „besorgt“ hatten, Kekse und Kaffee en masse zur Verfügung stellten und dabei die Zeit nie aus den Augen verloren..:-)

Linda Monsees (JEF Erfurt)

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